24-Stunden-Betreuung zu Hause
Wenn Alleinsein nicht mehr geht, das eigene Zuhause aber bleiben soll: Bei der 24-Stunden-Betreuung lebt eine geprüfte Betreuerin im Haushalt und ist rund um die Uhr da. Zwei Betreuerinnen wechseln sich in einem festen Turnus ab — im Regelfall alle vier Wochen, nur in Ausnahmefällen alle zwei Wochen — damit immer eine ausgeruhte, vertraute Person an der Seite Ihrer Liebsten ist. Begleitet von zwei diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen mit über 30 Jahren Erfahrung.
Das übernimmt die Betreuerin
- Unterstützung bei Körperpflege, Anziehen und Mobilität
- Kochen nach Vorlieben, Einkaufen, Haushalt und Wäsche
- Begleitung zu Ärztinnen, Therapien und Terminen
- Erinnerung an Medikamente laut ärztlicher Anordnung
- Gesellschaft: Gespräche, Spiele, Spaziergänge, Vorlesen
- Nachtbereitschaft — auch um 3 Uhr früh ist jemand da
Das übernehmen wir
- Auswahl der passenden Betreuerinnen — wir kennen jede persönlich
- Organisation des Turnus (Standard: 4-wöchiger Wechsel), der Anreise und der Vertretung im Krankheitsfall
- Pflegefachliche Begleitung durch uns als diplomierte Pflegerinnen: regelmäßige Hausbesuche und Qualitätskontrolle
- Unterstützung bei Pflegegeld-Einstufung und Förderanträgen
- Alle Verträge und Behördenwege — verständlich erklärt
Gut zu wissen
Die Betreuerinnen arbeiten als selbständige Personenbetreuerinnen nach österreichischem Recht (Gewerbe der Personenbetreuung). Ab Pflegegeldstufe 3 unterstützt der Staat mit einer monatlichen Förderung — mehr dazu im Kostenrechner.
Wann 24-Stunden-Betreuung passt
Bei Demenz, nach einem Spitalsaufenthalt, bei zunehmender Gebrechlichkeit oder wenn pflegende Angehörige an ihre Grenzen kommen. Unsicher? Im kostenlosen Erstgespräch sagen wir Ihnen ehrlich, ob eine stundenweise Begleitung (noch) reicht.
So läuft der 4-Wochen-Turnus ab
Zwei feste Betreuerinnen teilen sich die Betreuung: Eine lebt vier Wochen im Haushalt, dann übernimmt die zweite für die nächsten vier Wochen. So hat jede nach ihrem Einsatz Zeit zum Auftanken — und Ihre Liebsten haben immer eines von zwei vertrauten Gesichtern um sich, nicht ständig neue.
Den Wechseltag organisieren wir vollständig. Die Anreise ist geplant, und die Übergabe folgt einem festen Ablauf: Was sich in den vier Wochen verändert hat — Gewohnheiten, Schlaf, Essen, anstehende Termine, die Medikamentenliste laut ärztlicher Anordnung — wird festgehalten und persönlich an die Kollegin weitergegeben. Wichtige Beobachtungen besprechen die Betreuerinnen zusätzlich mit uns, damit unterwegs nichts verloren geht.
In Ausnahmefällen organisieren wir auch einen 2-wöchigen Wechsel. Weil dabei doppelt so viele An- und Abreisen anfallen, ist dieser Turnus etwas teurer — die genauen Zahlen zeigt der Kostenrechner.
Der rechtliche Rahmen — verständlich erklärt
Die Betreuerinnen arbeiten als selbständige Personenbetreuerinnen mit eigener Gewerbeberechtigung (Gewerbe der Personenbetreuung) — das in Österreich übliche und gesetzlich vorgesehene Modell der 24-Stunden-Betreuung. Der Betreuungsvertrag wird direkt zwischen Ihrer Familie und den Betreuerinnen geschlossen; wir erklären Ihnen jedes Dokument, bevor Sie etwas unterschreiben.
Unsere Rolle ist die Organisation und Qualitätssicherung: Wir wählen die Betreuerinnen aus, kümmern uns um Turnus, Verträge und Behördenwege und bleiben laufend an Ihrer Seite. Weil wir selbst diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sind, übernehmen wir auch die pflegefachliche Begleitung: Bestimmte pflegerische Tätigkeiten dürfen Personenbetreuerinnen nur nach ärztlicher bzw. pflegefachlicher Anleitung übernehmen — genau diese Anleitung und Kontrolle leisten wir bei unseren regelmäßigen Hausbesuchen.
Gut zu wissen für die Förderung: Die staatliche Unterstützung von 800 Euro monatlich (ab Pflegegeldstufe 3) setzt genau dieses Modell mit zwei selbständigen Betreuungskräften voraus. Beim Antrag helfen wir — wie auch beim Pflegegeld selbst.
Heim, mobile Pflege oder 24-Stunden-Betreuung — was passt wann?
Mobile Dienste wie Heimhilfe oder Hauskrankenpflege kommen stundenweise ins Haus — eine gute Lösung, solange punktuelle Unterstützung reicht und die übrige Zeit allein gut zu bewältigen ist. Schwierig wird es, wenn zwischen den Besuchen niemand da ist: in der Nacht, am Wochenende, nach einem Sturz.
Das Pflegeheim bietet institutionelle Rundumversorgung — in manchen Situationen die richtige Wahl, aber immer verbunden mit dem Abschied vom eigenen Zuhause und den vertrauten Abläufen.
Die 24-Stunden-Betreuung liegt dazwischen: Es ist durchgehend jemand im Haus, und das Leben findet weiter dort statt, wo es immer stattgefunden hat. Bei Bedarf lässt sie sich gut mit mobiler Hauskrankenpflege kombinieren. Ob sie für Ihre Situation die passende Form ist, sagen wir Ihnen im kostenlosen Erstgespräch ehrlich — auch dann, wenn aus unserer fachlichen Sicht (noch) eine stundenweise Alltagsbegleitung genügt.
Für wen sich die 24-Stunden-Betreuung eignet
- Bei Demenz: wenn Orientierung und Gedächtnis nachlassen und die vertraute Umgebung Halt gibt — mehr dazu auf unserer Seite Betreuung bei Demenz zu Hause.
- Nach einem Krankenhausaufenthalt: wenn die Entlassung ansteht, aber Alleinsein zu Hause noch nicht möglich ist — auch übergangsweise, mehr dazu unter Betreuung nach dem Krankenhausaufenthalt.
- Bei zunehmender Gebrechlichkeit: wenn Stürze häufiger werden, die Nacht unsicher ist oder Essen, Körperpflege und Haushalt allein nicht mehr gelingen.
- Wenn pflegende Angehörige an ihre Grenzen kommen: weil niemand auf Dauer rund um die Uhr da sein kann — schon gar nicht neben Beruf und eigener Familie.
Häufige Fragen zur 24-Stunden-Betreuung
Wie läuft der Wechsel der Betreuerinnen ab?
Die beiden Betreuerinnen wechseln sich im Regelfall alle vier Wochen ab. Den Wechseltag organisieren wir vollständig: die Anreise, die persönliche Übergabe aller wichtigen Informationen — von Gewohnheiten bis zur Medikamentenliste laut ärztlicher Anordnung — und die Rücksprache mit uns. Für Ihre Familie entsteht dabei kein Aufwand.
Bleiben es immer dieselben beiden Betreuerinnen?
Das ist unser Ziel, und im Regelfall gelingt es auch — Vertrautheit ist ein großer Teil der Betreuungsqualität. Fällt eine Betreuerin längerfristig aus oder stimmt die Chemie doch nicht, schlagen wir Ihnen eine neue Betreuerin vor, die wir persönlich kennen.
Kann die 24-Stunden-Betreuung mit mobiler Hauskrankenpflege kombiniert werden?
Ja, das ist oft sogar sinnvoll: Die Betreuerin übernimmt Alltag und Bereitschaft, mobile Dienste ergänzen bei Bedarf medizinisch-pflegerische Leistungen nach ärztlicher Anordnung. Wir stimmen das mit allen Beteiligten ab und behalten als diplomierte Pflegerinnen den Überblick.
Mehr Antworten — von den Kosten bis zum Zimmer für die Betreuerin — finden Sie auf unserer Seite mit häufigen Fragen.