Betreuung nach dem Krankenhausaufenthalt
Die Entlassung ist angekündigt — und plötzlich bleiben nur wenige Tage, um zu Hause alles zu organisieren. Genau für diese Situation sind wir da: Wir organisieren Betreuung schnell, unkompliziert und auf Wunsch auch nur für eine Übergangszeit.
Schnell organisiert, wenn es drängt
Nach einem Sturz, einer Operation oder einem längeren Spitalsaufenthalt ist das Alleinsein zu Hause oft noch nicht möglich — auch wenn es medizinisch nichts mehr zu behandeln gibt. In dringenden Fällen organisieren wir eine 24-Stunden-Betreuung oft innerhalb weniger Tage. Rufen Sie am besten an, sobald sich die Entlassung abzeichnet — dann bleibt Zeit, in Ruhe die passende Betreuerin zu finden. Sie sprechen dabei direkt mit uns, zwei diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen — ohne Warteschleife und ohne Zentrale.
Der Übergang vom Krankenhaus nach Hause
Das Erstgespräch führen wir gern schon, während Ihr Angehöriger noch im Krankenhaus ist. Wir besprechen mit Ihnen, was zu Hause vorbereitet sein sollte, und stimmen uns — wenn Sie das möchten — mit dem Entlassungsmanagement des Krankenhauses ab, damit alle vom selben Stand ausgehen. Am Tag der Heimkehr ist die Betreuerin dann bereits im Haus: Ihr Angehöriger kommt nicht in eine leere Wohnung, sondern wird erwartet.
Als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sehen wir mit Fachblick, was in der ersten Zeit nach der Entlassung wichtig ist — und begleiten die Betreuung mit regelmäßigen Hausbesuchen.
Was die Betreuerin in dieser Zeit übernimmt
- Unterstützung bei Körperpflege, Anziehen und Mobilität — gerade wenn die Kraft nach dem Spitalsaufenthalt noch fehlt
- Kochen, Einkaufen und Haushalt, damit sich Ihr Angehöriger erholen kann
- Erinnerung an Medikamente laut ärztlicher Anordnung
- Begleitung zu Kontrollterminen und Therapien
- Nachtbereitschaft — die Zeit, in der nach einer Entlassung die meiste Unsicherheit herrscht
Auch übergangsweise oder befristet möglich
Nicht jede Betreuung muss auf Dauer angelegt sein. Nach einem Krankenhausaufenthalt reicht oft eine befristete Betreuung für die Wochen der Genesung. Danach schauen wir gemeinsam ehrlich hin: Weiterführen, auf eine stundenweise Alltagsbegleitung reduzieren oder gut wieder beenden — was immer der Situation entspricht. Sie binden sich also nicht an etwas, das Sie in drei Monaten vielleicht nicht mehr brauchen.
Pflegegeld und Förderung nicht verschenken
Gerade nach einem Spitalsaufenthalt gibt es oft noch keine Pflegegeld-Einstufung — oder die bestehende passt nicht mehr zur neuen Situation. Wir unterstützen beim Antrag und bei der Vorbereitung auf die Begutachtung; wie das abläuft, lesen Sie im Pflegegeld-Ratgeber. Was die Betreuung nach Abzug von Pflegegeld und Förderung kostet, zeigt der Kostenrechner.